Zahnverlust ist für viele Menschen ein sensibles Thema. Oft ist ein Implantat die bevorzugte Lösung – fest, funktional und ästhetisch. Doch was tun, wenn der Kieferknochen nicht mehr stark genug ist, um ein Implantat sicher zu tragen? Genau hier kommt der Knochenaufbau ins Spiel.
In unserer Zahnarztpraxis in Stuttgart sind wir auf Implantologie und Knochenaufbau für Implantate spezialisiert. Wir erklären Ihnen einfach und verständlich, wann ein Knochenaufbau notwendig ist, wie die Behandlung abläuft und warum Sie bei uns in guten Händen sind.
Wann ist ein Knochenaufbau notwendig?
Ein gesundes Zahnimplantat braucht ein stabiles Fundament – und das ist der Kieferknochen. Fehlt ausreichend Knochenmaterial, kann ein Implantat nicht sicher verankert werden.
Gründe für zu wenig Knochensubstanz:
- Länger zurückliegender Zahnverlust
- Parodontitis (Zahnfleischentzündung mit Knochenabbau)
- Unfälle oder Operationen im Kieferbereich
- Angeborene Fehlbildungen
- Starke Belastung durch schlecht sitzenden Zahnersatz
Besonders im Oberkiefer kann der Knochen durch die Nähe zur Kieferhöhle (Sinus maxillaris) problematisch dünn sein. Auch im Unterkiefer kann sich der Knochen nach einem Zahnverlust zurückbilden – manchmal schon nach wenigen Monaten.
Knochenaufbau für Implantat – was ist gemeint?
Ein Knochenaufbauimplantat beschreibt eine Implantation, bei der zuvor oder gleichzeitig der Kieferknochen wieder aufgebaut wird. So schaffen wir die Voraussetzungen für ein langlebiges und fest verankertes Zahnimplantat.
Diese Maßnahme ist in der modernen Implantologie bewährt und bietet auch Patienten mit schwierigen Ausgangsbedingungen eine echte Chance auf feste Zähne.
Ablauf der Behandlung – Schritt für Schritt erklärt
1. Individuelle Beratung und Planung
In unserer Praxis in Stuttgart beginnen wir mit einer ausführlichen Untersuchung: Mithilfe digitaler Röntgenaufnahmen (DVT) analysieren wir die Knochenstruktur und planen den genauen Behandlungsablauf. Jeder Knochenaufbau ist individuell – abhängig von Knochenhöhe, -dichte und -breite.
2. Knochenaufbau
Je nach Befund kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz:
a) Knochenersatzmaterial
Hierbei wird ein biologisch verträgliches Material (künstlich oder tierischen Ursprungs) in die knöcherne Lücke eingebracht. Dieses Material fördert das Knochenwachstum und wird im Laufe der Zeit vom Körper umgebaut.
b) Eigenknochen-Transplantation
In manchen Fällen wird Knochenmaterial aus einem anderen Bereich (z. B. Kinn oder hinterer Unterkiefer) entnommen und an der betroffenen Stelle eingesetzt. Diese Methode bietet besonders gute Heilungschancen.
c) Sinuslift (bei zu wenig Knochen im Oberkiefer)
Dabei wird die Kieferhöhlenschleimhaut angehoben und der entstandene Hohlraum mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Diese Methode wird häufig beim Knochenaufbau im Oberkiefer angewendet.
d) Socket Preservation (direkt nach Zahnentfernung)
Bei einer geplanten Implantation kann direkt nach der Zahnentfernung Knochenersatzmaterial in das leere Zahnfach eingebracht werden, um Knochenabbau zu vermeiden.
3. Einheilphase
Der Knochen benötigt mehrere Wochen bis Monate (ca. 3–6 Monate), um stabil genug für ein Implantat zu sein. Während dieser Zeit baut sich das neue Knochenmaterial vollständig in die natürliche Knochenstruktur ein.
4. Implantation
Nach erfolgreichem Knochenaufbau wird das Zahnimplantat gesetzt – eine kleine Schraube aus Titan oder Keramik, die später als Träger für Kronen oder Brücken dient.
Ist ein Knochenaufbau für ein Implantat schmerzhaft?
Die meisten Eingriffe erfolgen unter lokaler Betäubung. Auf Wunsch bieten wir auch eine Behandlung im Dämmerschlaf oder unter Sedierung an – insbesondere bei Patienten mit Zahnarztangst. Nach dem Eingriff kann es zu leichten Schwellungen oder Druckgefühl kommen, die in der Regel nach wenigen Tagen abklingen.
Mit der richtigen Nachsorge und etwas Geduld ist der Knochenaufbau in den meisten Fällen schmerzarm und sehr erfolgreich.
Welche Vorteile hat ein Knochenaufbau für ein Implantat?
- Langfristige Stabilität: Implantate halten nur gut, wenn sie im Knochen sicher verankert sind.
- Natürliches Kaugefühl: Knochenaufbau ermöglicht es, auch stark abgebauten Kieferbereichen ihre Funktion zurückzugeben.
- Vermeidung von Knochenabbau: Der Aufbau beugt weiterem Abbau vor.
- Ästhetik und Funktion: Gerade im sichtbaren Bereich ermöglicht ein Knochenaufbau eine schönere und harmonischere Zahnreihe.
Höhere Erfolgsquote: Knochenaufbau erhöht die Implantat-Stabilität – und damit den langfristigen Behandlungserfolg.
Ihr Zahnarzt für Knochenaufbau in Stuttgart – Warum wir?
Unsere Praxis vereint langjährige Erfahrung, moderne technische Ausstattung und ein besonders einfühlsames Team. Gerade beim Thema Knochenaufbau ist Vertrauen wichtig – und ein Partner, der Sie Schritt für Schritt begleitet.
Was uns auszeichnet:
- Zertifizierte Implantologie
- 3D-Diagnostik und präzise Planung
- Schonende OP-Techniken
- Auf Wunsch: Dämmerschlaf oder Sedierung
- Transparente Beratung ohne Fachchinesisch
- Langjährige Betreuung – auch nach dem Eingriff
Unser Ziel ist es, Ihnen mit einem Knochenaufbau für ein Implantat wieder neues Vertrauen in Ihr Lächeln zu schenken – sicher, nachhaltig und individuell.
FAQ – Knochenaufbau für das Implantat
Wie lange dauert ein Knochenaufbau?
Je nach Methode dauert der Aufbau selbst 30–90 Minuten. Die Einheilzeit beträgt etwa 3–6 Monate.
Wird der Knochen wieder vollständig aufgebaut?
Ja – entweder durch Ersatzmaterial oder Eigenknochen, der mit dem bestehenden Gewebe verwächst.
Was kostet ein Knochenaufbau?
Die Kosten variieren je nach Aufwand und Material. In einem Beratungsgespräch klären wir Sie genau über alle Optionen und Finanzierungsmöglichkeiten auf.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Gesetzliche Kassen übernehmen den Knochenaufbau meist nicht. Private Versicherungen zahlen oft anteilig – wir beraten Sie dazu gern.